Löwenzahn

(Taraxacum officinale)

Volksmund: Butterblume, Echter Löwenzahl, Gebräuchliche Kuhblume, Gemeine Kuhblume, Gemeiner Löwenzahn, Löwenzahn, Wiesen-Löwenzahn, Bettpisserblume.

Pflanzenfamilie: Korbblütler = Asteraceae

Inhaltsstoffe: vitaminreich, besonders Vit. A, E, B, C, D, mineralienreich, besonders Kalzium, Eisen, Magnesium, Schwefel, Silicium, Kalium.

Wirkung und Anwendung:harntreibend,blutbildend,hautreinigend,Frühjahrsmüdigkeit, Verstopfung, Magenschwäche,Rheuma,Gicht.Der Löwenzahn ist der Ginseng von der Wiese.Der Löwenzahn stärkt das Immunsystem und senkt den Cholesterinspiegel.

Verwendung: die Blätter in Salaten, als Brotbelag, als Saft, in Wildkräutersmoothies, als Tee; die Blüten für Löwenzahn-Honig; die Wurzeln als Kaffee-Ersatz oder Tee; der Stengel zum Kauen (Maria Treben).Bei Hunden und Katzen unter das Futter gemischt sorgt es für schönes Fell und Gesundheit.

Magisches und Mystisches: In der Hexenküche soll der Löwenzahn die Hellsichtigkeit fördern und zum Herbeirufen von Geistern zu gebrauchen sein. Und weil er sich so schnell und erfolgreich vermehrt und mit seinen sonnengelben Blüten auf saftig grünen Blättern in den Farben von Wohlstand und Reichtum erstrahlt, bedient sich die findige Küchenhexe seiner auch für Geldzauber. Als Signaturpflanze sollte er mit seinen gelben Blüten die Gelbsucht heilen. Sein Milchsaft heilt heute noch Warzen und er ist in der Küche hervorragend für die Blutreinigungskur im Frühjahr.

Das Wegblasen der gefiederten Samen dient zu vielen Orakeln: die nach dem Anpusten stehen gebliebenen Früchte geben an, wieviel Uhr es ist, wie viele Jahre man noch leben wird, wieviele Jahre man noch bis zur Hochzeit hat. Ist der Blütenboden hell, so kommt man in den Himmel, ist er dagegen dunkel, wartet die Hölle.