Volksmund: Gänseliese, Augenblümchen, Himmelsblume, Marienblümchen, Massliebchen, Mondscheinblume, Regenblume, Tausendschön.

Pflanzenfamilie: Korbblütler=Asteraceae

Inhaltsstoffe: Saponine, Bitterstoffe, Gerbstoffe, ätherische Öle, Flavonoide, Fumarsäure, Schleimstoffe.

Wirkung und Anwendung: blutreinigend, harntreibend, krampfstillend, schmerzstillend, Erkältungen, Appetitlosigkeit,Stoffwechsel anregend, Nierensteine, Blasensteine, Menstruationsbeschwerden,Hautkrankheiten, Hautausschläge, Unreine Haut, Wunden.

Verwendung: Tee, Salben, Bäder,Umschläge,Naturkosmetik, Salat.

Magisches und Mystisches: In der Naturheilkunde verwendet man das Gänseblümchen schon sehr lange gegen hohen Blutdruck, Verstopfung, Leber- und Nierenleiden, Gicht, Rheuma und auch bei Hautkrankheiten soll es helfen.Gänseblümchen schützen vor dem Entführtwerden durch Feen, so hieß es früher,deswegen wurde es gerne gesehen, wenn Kinder Gänseblümchenkränze trugen.

Nach einer Legende ist das Gönseblümchen aus den Tränen der hl. Maria, die sie auf der Flucht nach Ägypten vergoß, entstanden, daher der Name Marienblümchen.

Gänsblümchen (Bellis perennis)

Bildquelle:Kevin Böhm/pixelio.de